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Nicht sicher, wo anfangen?
Unsere besten EmpfehlungenEines vorweg: Die «beste» Kreditkarte für alle gibt es schlicht nicht. Wer Ihnen das weismachen will, hat meistens etwas zu verkaufen. Welche Karte zu Ihnen passt, hängt ganz davon ab, wofür Sie Ihr Geld ausgeben und was Ihnen wirklich wichtig ist. Für manche ist eine gebührenfreie Cashback-Karte genau richtig. Andere zahlen gerne CHF 300 im Jahr für Lounge-Zugang und eine solide Reiseversicherung. Beides kann sinnvoll sein.
Mit unserem Vergleichstool können Sie bis zu drei Karten nebeneinander stellen und die Unterschiede auf einen Blick erkennen. Vergleichen Sie Premium-Reisekarten untereinander, stellen Sie eine Cashback-Karte einer Punkte-Karte gegenüber oder schauen Sie sich verschiedene Kartenstufen derselben Bank an. Unser Ziel: Ihnen die Informationen liefern, die Sie für eine fundierte Entscheidung brauchen.
Nicht sicher, wo anfangen? Werfen Sie einen Blick auf unsere besten Kreditkarten der Schweiz für Empfehlungen nach Ausgabeverhalten, oder stöbern Sie durch alle Kreditkarten-Bewertungen, wenn Sie sich einen Gesamtüberblick verschaffen möchten.
Jahresgebühren in der Schweiz reichen von null bis über CHF 500 für Ultra-Premium-Karten. Die Realität sieht so aus: Gratiskarten sind ideal, wenn Sie wenig ausgeben und nur einfache Prämien möchten. Wer hingegen viel mit der Karte bezahlt oder häufig reist, für den lohnen sich CHF 200-300 für eine umfassende Versicherung und Lounge-Zugang oft. Rechnen Sie es durch, und zwar auf Basis Ihres tatsächlichen Ausgabeverhaltens, nicht Ihrer Wunschvorstellungen.
Willkommensboni können mehrere hundert Franken wert sein, aber nur, wenn Sie die Mindestausgabe erreichen, ohne unnötige Dinge zu kaufen. (Im Ernst: Kaufen Sie nichts nur wegen des Bonus.) Prüfen Sie, ob der geforderte Betrag zu Ihrem normalen Budget passt. Verlangt eine Karte CHF 5'000 in drei Monaten und Sie geben normalerweise CHF 1'500 pro Monat aus? Dann klappt das. Falls nicht, lassen Sie die Finger davon.
Cashback-Karten bieten in der Regel 0,5% bis 2% Rückvergütung. Bei Punkte-Karten sind es 1-3 Punkte pro CHF. Der Haken: Punkte sind nur etwas wert, wenn Sie sie auch einlösen. Ein Punkt, der ewig auf Ihrem Konto herumliegt, ist genau null wert. Informieren Sie sich über den Einlösewert (meist rund 1 Rappen pro Punkt) und berechnen Sie die tatsächliche Rendite basierend auf Ihrem Nutzungsverhalten.
Die meisten Schweizer Karten berechnen 1,5% bis 2,5% Gebühren bei Auslandseinkäufen. Wer regelmässig international reist oder im Ausland online einkauft, bei dem summiert sich das schnell. Bei CHF 10'000 Jahresausgaben im Ausland sind das CHF 150-250 an Gebühren. Karten mit 0% oder tiefen Fremdwährungsgebühren (unter 1%) können echtes Geld sparen, auch wenn sie eine kleine Jahresgebühr haben.
Bei der Reiseversicherung gibt es riesige Unterschiede. Einfache Karten bieten oft gar nichts. Premium-Karten decken bis zu CHF 5 Millionen Arztkosten im Ausland ab, dazu Reiseabbruch, Gepäckverlust und mehr. Die Frage ist: Werden Sie das nutzen? Wenn Sie bereits über den Arbeitgeber oder eine andere Police umfassend versichert sind, ergibt eine doppelte Deckung keinen Sinn. Wenn nicht, kann allein dieser Vorteil die Jahresgebühr rechtfertigen.
Konzentrieren Sie sich auf das, was Ihr Portemonnaie direkt betrifft: Jahresgebühren, Prämien in den Kategorien, wo Sie tatsächlich Geld ausgeben, und Vorteile, die Sie auch wirklich nutzen. Reisen Sie regelmässig ins Ausland? Dann sind Fremdwährungsgebühren wichtig. Wenn nicht, können Sie diese ignorieren. Dasselbe gilt für die Reiseversicherung. Lassen Sie sich nicht von schicken Extras blenden, die Sie am Ende nie brauchen.
Am besten maximal 2-3 Karten. Wer mehr vergleicht, verliert sich schnell im Detail. Wählen Sie Karten, die realistisch zu Ihrem Budget und Lebensstil passen, und achten Sie auf die wesentlichen Unterschiede. Eine kostenlose Studentenkarte mit einer Luxuskarte für CHF 500 zu vergleichen bringt wenig.
Durchaus. Mehrere Schweizer Banken bieten solide Karten ohne Jahresgebühr an. Sie eignen sich bestens, wenn Sie moderat ausgeben und einfache Prämien ohne teure Extras wollen. Der Haken dabei (einen gibt es immer): Die Prämiensätze sind meist tiefer, und der Versicherungsschutz ist minimal. Wenn Sie mit diesem Kompromiss leben können, sind Gratiskarten definitiv eine Überlegung wert.
Falls Sie sich über Konsumentenschutzregeln informieren oder verstehen möchten, wie Zahlungssysteme in der Schweiz funktionieren, finden Sie auf diesen Behörden-Websites die massgeblichen Informationen: