Eine Rangliste zeigt, wer vorne liegt. Ein Direktvergleich zeigt, welches der zwei, drei Produkte auf Ihrer Shortlist wirklich besser zu Ihnen passt. Genau dafür ist dieses Tool da: Finalisten nebeneinander stellen und die Zahlen entscheiden lassen.
So funktioniert der Direktvergleich
- Bis zu 3 Produkte wählen. 3a-Sparkonten und 3a-Fonds lassen sich frei mischen. Suchen Sie nach Anbieter oder Produktname.
- Oder mit einem Klassiker starten. Die beliebten Vergleiche (etwa VIAC Global 100 vs frankly Extreme 95) laden ein typisches Duell mit einem Klick.
- Auf Grün achten. In jeder Zahlenzeile ist der beste Wert markiert: tiefste Kosten, höchster Zins, stärkste Rendite. Zählen Sie die grünen Felder, aber gewichten Sie sie (dazu gleich mehr).
- "Nur Unterschiede" aktivieren. Identische Zeilen verschwinden, übrig bleibt, was die Produkte wirklich trennt.
- Link teilen. Die URL speichert Ihre Auswahl. Schicken Sie sie Ihrem Partner oder bewahren Sie sie für die Überprüfung im nächsten Jahr auf.
Was Sie im Direktvergleich anschauen sollten
3a-Sparkonten
Konten sind einfach, der Vergleich also kurz:
- Zinssatz: die Hauptzahl. Zinsen ändern sich, vergleichen Sie also den aktuellen Satz, nicht die Schlagzeile vom letzten Jahr.
- Gebühren: fast immer null, aber prüfen Sie es. Jede Kontogebühr frisst direkt an einem ohnehin kleinen Ertrag.
- Flexibilität: Können Sie mehrere Konten für einen gestaffelten Bezug eröffnen? Ist der Transfer weg kostenlos? Etwas weniger Zins bei mehr Flexibilität kann die klügere Wahl sein.
Bei Gleichstand: Nehmen Sie den Anbieter, bei dem Sie Ihr 3a auf mehrere Konten aufteilen können. Das spart beim Bezug mehr Steuern, als ein minimaler Zinsunterschied je einbringt.
3a-Fonds nebeneinander vergleichen
Hier lohnt sich der Direktvergleich am meisten, weil die Unterschiede im Detail stecken:
- Gesamtkosten statt nur TER. Die TER deckt nur die Kosten des Fonds selbst. Manche Anbieter verrechnen zusätzlich eine Pauschal- oder Depotgebühr. Das Tool rechnet alles in einer Zeile Gesamtkosten zusammen: Diese Zahl zählt.
- Aktienanteil. Ein Fonds mit mehr Aktien schlägt einen defensiveren meist in guten Jahren und fällt in schlechten stärker. Vergleichen Sie Fonds mit ähnlichem Aktienanteil, sonst vergleichen Sie Risikostufen statt Anbieter.
- Rendite über 5 Jahre und mehr. Eine Einjahresrendite spiegelt vor allem die Marktstimmung dieses Jahres. Schauen Sie auf 5- und 10-Jahres-Werte, wo vorhanden, und immer nach Kosten.
- Fondsvolumen. Grössere Fonds sind tendenziell stabiler und werden seltener geschlossen oder zusammengelegt.
- Swing Pricing. Manche Fonds passen ihren Preis an Tagen mit grossen Zu- oder Abflüssen an, damit die Handelskosten bei denen landen, die handeln, und nicht bei langfristigen Anlegern. Ein Detail, aber ein guter Tie-Breaker.
3a-Konto und 3a-Fonds im Vergleich
Sie können ein Konto und einen Fonds im selben Vergleich anzeigen. Lesen Sie das Resultat aber richtig: Es sind zwei verschiedene Risikostufen, nicht zwei Varianten desselben Produkts. Das Konto garantiert Ihr Kapital und zahlt einen bescheidenen Zins. Der Fonds kann in einem schlechten Jahr fallen, ist über lange Zeiträume historisch aber deutlich stärker gewachsen.
Faustregel: Mit 10 und mehr Jahren bis zur Pension ist ein Fonds meist sinnvoller. In den letzten 5-10 Jahren schützt ein Wechsel aufs Konto, was Sie aufgebaut haben. Beides zu kombinieren ist verbreitet und vernünftig: Neue Einzahlungen gehen in einen Fonds, älteres 3a-Geld wandert mit näherrückendem Bezug aufs Konto. Weil Sie mehrere 3a-Konten führen dürfen, geht das parallel im Rahmen des gleichen Jahresmaximums (CHF 7'258 im 2026 für Angestellte mit Pensionskasse).
Typische Duelle
App gegen App: VIAC vs frankly vs finpension
Der beliebteste Vergleich auf der Seite. Alle drei investieren in günstige Indexfonds, die Unterschiede liegen also im Detail: Gesamtkosten beim gewählten Aktienanteil, Fondsauswahl und Gebührenstruktur. Vergleichen Sie Strategien mit gleichem Aktienanteil, dann werden die Unterschiede sichtbar. Mehr dazu in unserem Ratgeber VIAC vs finpension vs frankly.
Banking-App gegen klassische Bank
Lohnt sich, wenn Ihr 3a noch im Fonds Ihrer Hausbank liegt. Stellen Sie ihn neben eine App-Strategie mit ähnlichem Aktienanteil und schauen Sie auf die Zeile Gesamtkosten. Diese Differenz fällt jedes Jahr wieder an.
Indexfonds gegen nachhaltige Variante
Viele Anbieter haben eine nachhaltige Version ihrer Standardstrategie. Vergleichen Sie beide: Kosten, Aufteilung und Rendite weichen oft leicht ab. Entscheiden Sie, ob Ihnen der Unterschied das wert ist.
Häufige Fragen
Wie viele Produkte kann ich gleichzeitig vergleichen?
Bis zu 3. Das reicht für eine echte Entscheidung, ohne dass die Spalten unübersichtlich werden. Für den breiten Überblick nutzen Sie die komplette Rangliste.
Woher stammen die Daten und wie oft werden sie aktualisiert?
Von den Websites, Factsheets und Gebührenübersichten der Anbieter. Wir prüfen die Daten monatlich, Zinsen, Gebühren und Renditen entsprechen also den zuletzt publizierten Werten.
Kann ich einen Vergleich teilen?
Ja. Der Link speichert Ihre Auswahl, wer ihn öffnet, sieht genau dieselben Produkte nebeneinander.
Warum ist ein Produkt mit weniger grünen Feldern manchmal die bessere Wahl?
Weil nicht jede Zeile gleich viel zählt. Tiefere Gesamtkosten über Jahrzehnte wiegen mehr als eine bessere Einjahresrendite. Gewichten Sie Kosten und Langfristrendite zuerst.
Vor und nach dem Direktvergleich
Noch keine Shortlist? Starten Sie mit der kompletten Rangliste der besten Säule-3a-Lösungen, filtern Sie nach Ihren Kriterien und kommen Sie dann für das finale Duell hierher zurück. Das volle Bild zu einem einzelnen Anbieter, inklusive unserem Urteil, Vor- und Nachteilen, finden Sie in den Säule-3a-Bewertungen.