Broker Vergleich Schweiz 2026: die besten Broker nach echten Kosten

Adrien MissiouxJordana da Mata
Geschrieben von Adrien Missioux,Geprüft von Jordana da Mata
Zuletzt aktualisiert am
Swiss Made

Was kosten 10 Broker in der Schweiz pro Jahr wirklich? Wir rechnen es für 3 Anlegerprofile in CHF vor, inkl. Depotgebühr, Stempelsteuer und Devisen. Dazu ein Sicherheits- und Steuercheck pro Broker.

Kurz-Antwort:Für ETF-Anleger mit CHF 50'000 ist Interactive Brokers 2026 am günstigsten (ca. CHF 20 pro Jahr). Die beste Schweizer Bank mit FINMA-Lizenz und Einlagensicherung ist Saxo Bank (CHF 46). Swissquote ist am vollständigsten, aber teurer (CHF 156).

Unser Ranking gewichtet alle drei Anlegerprofile:

Gewichtung
Einsteiger 30 % · ETF-Anleger 50 % · Aktiv 20 %
Jahreskosten angezeigt für
ETF-Anleger
10 von 10 Brokern
BrokerBewertungJahres­kostenETF-AnlegerETF-KaufUS-TradeDevisen­gebührSicherheit & SteuernKonto eröffnen
Interactive Brokers logo
Interactive Brokers
International
#1
Jahreskosten (ETF-Anleger)CHF 20/ JahrETF CHF 5'000 an der SIXCHF 5US-Aktie USD 5'000USD 1Devisen­gebühr0.002%Sicherheit & Steuern
EU/UK-reguliertKein Schweizer Steuerauszug
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Saxo Bank logo
Saxo Bank
Schweizer Bank
#2
Jahreskosten (ETF-Anleger)CHF 46/ JahrETF CHF 5'000 an der SIXCHF 4US-Aktie USD 5'000USD 4Devisen­gebühr0.25%Sicherheit & Steuern
FINMA-Bank, esisuisseGratis Steuerauszug
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Swissquote logo
Swissquote
Schweizer Bank
#3
Jahreskosten (ETF-Anleger)CHF 156/ JahrETF CHF 5'000 an der SIXCHF 9.85US-Aktie USD 5'000USD 37.31Devisen­gebühr0.95%Sicherheit & Steuern
FINMA-Bank, esisuisseSteuerauszug CHF 85
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Trading 212 logo
Trading 212
International
Jahreskosten (ETF-Anleger)CHF 30/ JahrETF CHF 5'000 an der SIXk. A.US-Aktie USD 5'000USD 0Devisen­gebühr0.15%Sicherheit & Steuern
Kleinere AuslandsgesellschaftKein Schweizer Steuerauszug
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PostFinance E-Trading logo
PostFinance E-Trading
Schweizer Bank
Jahreskosten (ETF-Anleger)CHF 110/ JahrETF CHF 5'000 an der SIXCHF 20US-Aktie USD 5'000USD 30Devisen­gebühr1%Sicherheit & Steuern
FINMA-Bank, esisuisseSteuerauszug CHF 97.30
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DEGIRO
International
Jahreskosten (ETF-Anleger)CHF 26/ JahrETF CHF 5'000 an der SIXCHF 6US-Aktie USD 5'000USD 2Devisen­gebühr0.25%Sicherheit & Steuern
EU/UK-reguliertKein Schweizer Steuerauszug
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Cornèrtrader logo
Cornèrtrader
Schweizer Bank
Jahreskosten (ETF-Anleger)CHF 152/ JahrETF CHF 5'000 an der SIXCHF 9US-Aktie USD 5'000USD 15Devisen­gebühr0.5%Sicherheit & Steuern
FINMA-Bank, esisuisseSteuerauszug CHF 20
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neon invest
App
Jahreskosten (ETF-Anleger)CHF 130/ JahrETF CHF 5'000 an der SIXCHF 25US-Aktie USD 5'000USD 50Devisen­gebührInbegriffenSicherheit & Steuern
FINMA-Bank, esisuisseGratis Steuerauszug
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Yuh
App
Jahreskosten (ETF-Anleger)CHF 130/ JahrETF CHF 5'000 an der SIXCHF 25US-Aktie USD 5'000USD 25Devisen­gebühr0.95%Sicherheit & Steuern
FINMA-Bank, esisuisseSteuerauszug CHF 25
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UBS e-banking Trading logo
UBS e-banking Trading
Schweizer Bank
Jahreskosten (ETF-Anleger)CHF 399/ JahrETF CHF 5'000 an der SIXCHF 45US-Aktie USD 5'000USD 75Devisen­gebührk. A.Sicherheit & Steuern
FINMA-Bank, esisuisseSteuerauszug CHF 100
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Adrien MissiouxJordana da Mata
Geschrieben vonAdrien MissiouxGeprüft vonJordana da Mata
Zuletzt aktualisiert am

Ein ETF-Anleger mit CHF 50'000 zahlt bei der UBS rund CHF 399 pro Jahr und bei Interactive Brokers rund CHF 20 pro Jahr. Dieselben ETFs, derselbe Schweizer Anleger, ein Unterschied um den Faktor 20. Diese Seite zeigt Ihnen Broker für Broker, wohin dieses Geld fliesst, damit Sie den Broker wählen, der zu Ihrer Anlageweise passt.

Broker Vergleich Schweiz: Welcher Broker ist der beste?

Unser Broker Vergleich Schweiz zeigt ein klares Bild: Für die meisten ETF-Anleger ist Interactive Brokers (IBKR) 2026 der günstigste Broker der Schweiz, mit rund CHF 20 pro Jahr für ein Depot von CHF 50'000. Wer eine Schweizer Bank mit FINMA-Bewilligung und esisuisse-Einlagensicherung will, fährt mit Saxo Bank für rund CHF 46 pro Jahr am besten. Swissquote ist am vollständigsten, kostet aber mehr.

Den einen besten Broker für alle gibt es allerdings nicht. Wer monatlich CHF 500 in ETFs investiert, braucht etwas anderes als jemand, der CHF 200'000 von einer Grossbank abziehen will. Hier deshalb die Kurzfassung nach Anlegerprofil, jeweils mit einer zweitbesten Alternative.

Am günstigsten insgesamt
Tiefste Kosten

Interactive Brokers kostet rund CHF 20 pro Jahr im Profil ETF-Anleger (Depot von CHF 50'000, vier ETF-Käufe à CHF 5'000) und CHF 149 im Profil Aktiv. Keine Depotgebühr, keine Schweizer Stempelsteuer und Devisenwechsel zu 0.002%.

Alternative: DEGIRO mit rund CHF 26 pro Jahr. Sehr günstig, aber ohne Schweizer Steuerauszug und mit weniger Funktionen.

Beste Schweizer Bank
FINMA + esisuisse

Saxo Bank ist der günstigste Broker mit Schweizer Banklizenz: rund CHF 46 pro Jahr im Profil ETF-Anleger, ohne Depotgebühr und mit kostenlosem E-Steuerauszug. Die Courtage beträgt an der SIX 0.08% (mindestens CHF 3).

Alternative: PostFinance E-Trading mit rund CHF 110 pro Jahr, vor allem weil Sie die Depotgebühr von CHF 72 als Courtage-Gutschrift zurückerhalten.

Einsteiger und Apps
Kleine Beträge

neon invest und Yuh kosten im Profil Einsteiger (CHF 10'000, zwölf Käufe à CHF 500) beide rund CHF 39 pro Jahr. Beides sind Apps mit einer Schweizer Bank im Hintergrund, mit 0.5% Handelsgebühr und ohne Depotgebühr.

Der Haken: 0.5% wird schnell teuer. Ab etwa CHF 20'000 bis 30'000 im Depot gewinnt ein klassischer Broker wie Saxo oder IBKR.

ETF-Sparpläne
Monatlich investieren

Saxo Bank bietet mit AutoInvest einen ETF-Sparplan innerhalb einer von der FINMA beaufsichtigten Schweizer Bank, ohne Depotgebühr. Für monatliches Investieren ist das die sauberste Lösung in der Tabelle.

Alternative: neon invest, mit 0% Handelsgebühr auf ausgewählte Sparplan-ETFs (die Schweizer Stempelsteuer fällt trotzdem an).

Für Aktive
US-Aktien

Interactive Brokers spielt für aktive Anleger in einer eigenen Liga: rund CHF 149 pro Jahr in unserem Profil Aktiv (24 Schweizer und 12 US-Trades, Depot von CHF 200'000), gegenüber CHF 1'013 bei Saxo und CHF 2'227 bei Swissquote.

Alternative: DEGIRO mit rund CHF 406 pro Jahr.

Die 10 Online-Broker im Detail

Jeder Block unten enthält unser Fazit, die Jahreskosten für unsere drei Profile (Einsteiger, ETF-Anleger, Aktiv) und die zwei Prüfungen, die in der Schweiz am meisten zählen: wie sicher Ihr Geld ist und ob Sie einen Steuerauszug erhalten, den Sie direkt in Ihre Steuererklärung importieren können.

Ein Hinweis zum Lesen: Die Reihenfolge entspricht unserer Gesamtnote, nicht nur dem Preis. Ein Online Broker in der Schweiz kann günstig sein und trotzdem Punkte verlieren, etwa weil der Steuerauszug fehlt oder die Einlagensicherung schwächer ist.

Interactive Brokers: am günstigsten insgesamt4.4/5

IBKR ist für Schweizer Anleger der Massstab bei den Kosten, und beim aktiven Handeln kommt niemand in der Tabelle auch nur in die Nähe. Sie zahlen CHF 60 (Einsteiger), CHF 20 (ETF-Anleger) oder CHF 149 (Aktiv) pro Jahr.

  • Vorteile: keine Depotgebühr, keine Schweizer Stempelsteuer, Devisenwechsel zu 0.002% (mindestens USD 2), 135 Börsen, Bruchteile von Aktien (Fractional Shares) und wiederkehrende Investitionen.
  • Nachteile: IBKR liefert selbst keinen Schweizer E-Steuerauszug (Drittanbieter wie datalevel erstellen ihn für rund CHF 50), und die Plattform braucht etwas Eingewöhnung.
  • Sicherheit: Ihr Vertragspartner ist Interactive Brokers (U.K.) Limited, beaufsichtigt von der britischen FCA, keine Schweizer Bank. esisuisse greift deshalb nicht.
  • Steuern: Sie erfassen Ihre Positionen selbst oder bezahlen einen Drittanbieter für den E-Steuerauszug.

Zur ausführlichen Interactive Brokers-Bewertung

Saxo Bank: die beste Schweizer Bank beim Preis4.2/5

Saxo verbindet tiefe Preise mit einer Schweizer Banklizenz. Sie zahlen CHF 45 (Einsteiger), CHF 46 (ETF-Anleger) oder CHF 1'013 (Aktiv) pro Jahr.

  • Vorteile: keine Depotgebühr, 0.08% Courtage (mindestens CHF 3) an der SIX, Devisenwechsel zu 0.25%, kostenloser E-Steuerauszug, Sparplan AutoInvest.
  • Nachteile: Die prozentuale Courtage summiert sich bei grossen aktiven Trades, und Bruchteile von Aktien gibt es nicht.
  • Sicherheit: Bank mit FINMA-Bewilligung, Bargeld durch esisuisse bis CHF 100'000 geschützt.
  • Steuern: kostenloser Schweizer E-Steuerauszug, die Stempelsteuer fällt an.

Zur ausführlichen Saxo Bank-Bewertung

Swissquote: der vollständigste Schweizer Broker3.9/5

Swissquote hat das breiteste Angebot in der Tabelle: Aktien, ETFs, Obligationen, Fonds, Optionen und Krypto, dazu den Eintrag ins Aktienregister bei Schweizer Titeln. Sie zahlen CHF 142 (Einsteiger), CHF 156 (ETF-Anleger) oder CHF 2'227 (Aktiv) pro Jahr.

  • Vorteile: sehr breite Produktpalette, pauschal CHF 9 für «ETF Leaders» ab CHF 1'000, Sparplan, Bruchteile von Aktien.
  • Nachteile: Depotgebühr von CHF 86 bis 216 pro Jahr, 0.95% Devisengebühr, ein Echtzeit-Zuschlag von CHF 0.85 pro Trade und CHF 85 für den Steuerauszug.
  • Sicherheit: Bank mit FINMA-Bewilligung, esisuisse bis CHF 100'000.
  • Steuern: E-Steuerauszug für CHF 85, die Stempelsteuer fällt an.

Zur ausführlichen Swissquote-Bewertung

Trading 212: ohne Courtage, mit Kleingedrucktem3.7/5

Trading 212 verlangt keine Courtage auf Aktien und ETFs. Für sehr kleine Monatsbeträge ist das die günstigste Option. Sie zahlen rund CHF 9 (Einsteiger), CHF 30 (ETF-Anleger) oder CHF 504 (Aktiv) pro Jahr, und zwar fast nur für Devisen.

  • Vorteile: keine Courtage, Devisenwechsel zu 0.15%, Schweizer Aktien verfügbar, Bruchteile von Aktien, automatische «Pies» für regelmässiges Investieren, Positionen zu einem anderen Broker übertragbar.
  • Nachteile: kein Schweizer Steuerauszug, kein Schweizer Aktienregister, und Ihre Aktien werden standardmässig ausgeliehen, sofern Sie das nicht abschalten.
  • Sicherheit: Schweizer Kunden sind bei der zypriotischen Gesellschaft unter Aufsicht der CySEC, mit EU-Anlegerentschädigung bis EUR 20'000. Das ist die schwächste Sicherheitsnote in der Tabelle.
  • Steuern: Bei der Steuererklärung liegt alles bei Ihnen.

Zur ausführlichen Trading 212-Bewertung

PostFinance E-Trading: günstiger, als es aussieht3.7/5

PostFinance verlangt eine Depotgebühr von CHF 72, schreibt sie Ihnen aber jedes Quartal als Courtage-Guthaben wieder gut. Wer mindestens ein paar Mal pro Jahr handelt, bei dem verschwindet diese Gebühr praktisch. Sie zahlen CHF 81 (Einsteiger), CHF 110 (ETF-Anleger) oder CHF 2'520 (Aktiv) pro Jahr.

  • Vorteile: Depotgebühr kommt als Handelsguthaben zurück, PostFinance übernimmt Kosten für den Depotübertrag bis CHF 800, Sparplan ab CHF 1.
  • Nachteile: Die Courtagestufen sind bei kleinen und grossen Aufträgen steil, Devisenmarge von rund 1%, Steuerauszug für CHF 97.30.
  • Sicherheit: Bank im Besitz des Bundes mit FINMA-Bewilligung, esisuisse bis CHF 100'000.
  • Steuern: E-Steuerauszug gegen Gebühr erhältlich.

Zur ausführlichen PostFinance E-Trading-Bewertung

DEGIRO: sehr günstig, sehr schlicht3.6/5

DEGIRO ist die Sparvariante aus Deutschland und den Niederlanden. Ein Trade an der SIX kostet insgesamt CHF 6. Sie zahlen CHF 74 (Einsteiger), CHF 26 (ETF-Anleger) oder CHF 406 (Aktiv) pro Jahr.

  • Vorteile: Pauschalgebühren, keine Depotgebühr, keine Schweizer Stempelsteuer, Devisenwechsel zu 0.25%.
  • Nachteile: kein Schweizer Steuerauszug, kein Sparplan, EUR 2.50 pro Börse und Jahr, sobald Sie dort handeln.
  • Sicherheit: Die flatexDEGIRO Bank wird in Deutschland von der BaFin beaufsichtigt. Die EU-Anlegerentschädigung deckt bis EUR 20'000.
  • Steuern: Ihr Wertschriftenverzeichnis erstellen Sie selbst.

Zur ausführlichen DEGIRO-Bewertung

Cornèrtrader: eine Tessiner Bank für erfahrene Trader3.6/5

Cornèrtrader ist der Online-Handel der Cornèr Banca in Lugano und läuft auf der Handelstechnologie von Saxo. Sie zahlen CHF 117 (Einsteiger), CHF 152 (ETF-Anleger) oder CHF 1'632 (Aktiv) pro Jahr.

  • Vorteile: 36 Börsen, börsengehandelte Optionen und Futures, Eintrag ins Aktienregister für Schweizer Aktien auf Anfrage, Depot bis CHF 10'000 gebührenfrei, Steuerauszug für CHF 20.
  • Nachteile: Mindestcourtage von CHF 9 an der SIX, Depotgebühr ab CHF 86 pro Jahr über CHF 10'000, kein Sparplan, und Obligationen und Fonds sind online derzeit nicht handelbar.
  • Sicherheit: Bank mit FINMA-Bewilligung, esisuisse bis CHF 100'000.
  • Steuern: E-Steuerauszug für CHF 20, die Stempelsteuer fällt an.

Zur ausführlichen Cornèrtrader-Bewertung

neon invest: einfach per App in ETFs investieren3.4/5

neon invest ist der einfachste Einstieg: eine aufgeräumte App, Sparpläne auf ausgewählte ETFs ohne Handelsgebühr und keine Depotgebühr. Sie zahlen CHF 39 (Einsteiger), CHF 130 (ETF-Anleger) oder CHF 2'664 (Aktiv) pro Jahr.

  • Vorteile: einfach, kostenloser E-Steuerauszug, Sparpläne ab CHF 1, alle Preise in CHF.
  • Nachteile: 0.5% pro Trade auf Schweizer Aktien und ETFs, 1% auf internationale Aktien, kleines Angebot.
  • Sicherheit: Hinter neon steht die Hypothekarbank Lenzburg (FINMA), esisuisse bis CHF 100'000.
  • Steuern: kostenloser E-Steuerauszug, die Stempelsteuer fällt an.

Zur ausführlichen neon invest-Bewertung

Yuh: gut für die ersten Schritte, nicht für grosse Beträge3.4/5

Yuh ist die App von Swissquote und PostFinance. Für kleine Beträge ist sie ideal, und die Sparplan-Funktion ist sauber gelöst. Sie zahlen CHF 39 (Einsteiger), CHF 130 (ETF-Anleger) oder CHF 3'096 (Aktiv) pro Jahr.

  • Vorteile: keine Depotgebühr, 0.5% Handelsgebühr bis CHF 10'000 pro Trade (0.35% bis CHF 20'000, darüber 0.25%), Gratis-Sparpläne auf rund 30 ausgewählte ETFs, Bruchteile von Aktien.
  • Nachteile: 0.95% Devisengebühr auf ausländische Wertschriften, und Ihre Wertschriften lassen sich nicht zu einer anderen Bank übertragen. Wer gehen will, muss verkaufen.
  • Sicherheit: Ihr Konto liegt bei der Swissquote Bank (FINMA), esisuisse bis CHF 100'000.
  • Steuern: E-Steuerauszug für CHF 25.

Zur ausführlichen Yuh-Bewertung

UBS e-banking Trading: der Grossbank-Massstab3.3/5

Die UBS steht als Vergleichsmassstab in der Tabelle, weil viele ihr Depot immer noch dort führen. Sie zahlen CHF 527 (Einsteiger), CHF 399 (ETF-Anleger) oder CHF 5'749 (Aktiv) pro Jahr.

  • Vorteile: Sie sind vielleicht schon Kundin oder Kunde, voller Service, Eintrag ins Aktienregister, breites Angebot.
  • Nachteile: 0.35% Depotgebühr plus MWST, hohe Courtagen trotz Online-Rabatt, Steuerauszug ab CHF 100.
  • Sicherheit: Bank mit FINMA-Bewilligung, esisuisse bis CHF 100'000.
  • Steuern: E-Steuerauszug gegen Gebühr.

Zur ausführlichen UBS e-banking Trading-Bewertung

Was kostet ein Broker in der Schweiz wirklich?

Die echten Kosten eines Brokers setzen sich aus fünf Posten zusammen: der Depotgebühr (oft pro Quartal belastet, plus 8.1% MWST), der Courtage pro Trade, der Stempelsteuer (eidgenössische Umsatzabgabe: 0.075% auf Schweizer und 0.15% auf ausländische Wertschriften, nur bei Schweizer Brokern), der Devisengebühr, wenn Sie in USD oder EUR kaufen, und kleinen Extras wie Börsen- oder Echtzeitgebühren.

Die meisten Vergleiche zeigen Ihnen nur die Courtage. Darum wirkt der ETF-Kauf für CHF 9 bei Swissquote günstig, bis Sie die Depotgebühr dazurechnen. Ein seriöser Depot Vergleich in der Schweiz muss alle fünf Posten addieren. So viel kostet das Profil ETF-Anleger (Depot von CHF 50'000, vier ETF-Käufe à CHF 5'000 an der SIX) bei vier Brokern wirklich:

ETF-Anleger: Depot von CHF 50'000, 4 Käufe à CHF 5'000
  • Interactive Brokers: 4 × CHF 5 Courtage, keine Depotgebühr, keine Stempelsteuer = CHF 20
  • Saxo Bank: 4 × CHF 4 Courtage + CHF 30 Stempelsteuer = CHF 46
  • Swissquote: CHF 86.48 Depotgebühr + 4 × CHF 9.85 Courtage + CHF 30 Stempelsteuer = CHF 156
  • UBS: CHF 189.18 Depotgebühr (0.35% + MWST) + 4 × CHF 45 Courtage + CHF 30 Stempelsteuer = CHF 399

Beachten Sie die Zeile mit CHF 30: Das ist die Stempelsteuer von 0.15% auf CHF 20'000 an ETFs mit ausländischem Domizil. Sie zahlen sie bei jedem Schweizer Broker und bei keinem ausländischen. Für ausländische Broker ist das ein echter Vorteil, hier aber nur CHF 30. Als einziger Grund für die Wahl reicht das nicht.

Die Devisengebühr wird regelmässig unterschätzt. Ein Kauf von US-Aktien für USD 5'000 kostet bei IBKR USD 1 Courtage. Swissquote, Yuh und die UBS verlangen zusätzlich bis zu 0.95% auf den Devisenwechsel. Bei einem Kauf von CHF 8'000 sind 0.95% bereits CHF 76, bevor Sie überhaupt Courtage bezahlt haben.

Wie lege ich 100'000 Franken an und was kostet das bei jedem Broker?

Wenn Sie CHF 100'000 auf einmal in einen ETF mit ausländischem Domizil an der SIX investieren, bestehen Ihre Kosten im ersten Jahr aus Courtage, Stempelsteuer und einem Jahr Depotgebühr. Gemäss den publizierten Preislisten mit Stand Oktober 2026 sieht das so aus:

BrokerCourtageStempelsteuerDepotgebühr (Jahr 1)Total Jahr 1
DEGIROCHF 6CHF 0CHF 0rund CHF 6
Interactive BrokersCHF 50CHF 0CHF 0rund CHF 50
Saxo BankCHF 80CHF 150CHF 0rund CHF 230
SwissquoteCHF 9.85CHF 150CHF 162rund CHF 322
CornèrtraderCHF 120CHF 150CHF 108rund CHF 378
YuhCHF 250CHF 150CHF 0rund CHF 400
neon investCHF 500CHF 150CHF 0rund CHF 650

Zwei Dinge fallen auf. Erstens: Prozentuale Gebühren wie die 0.5% der Apps sind bei CHF 500 im Monat kein Problem, bei CHF 100'000 aber schmerzhaft. Zweitens: Die Depotgebühr kommt jedes Jahr wieder, die Stempelsteuer zahlen Sie dagegen nur einmal pro Kauf. Bei einem grossen Betrag zählt deshalb vor allem, was Sie Jahr für Jahr für die Aufbewahrung zahlen.

Bevor Sie einen grossen Betrag in einem steuerbaren Wertschriftendepot anlegen, prüfen Sie, ob Ihre dritte Säule bereits gefüllt ist. Die besten Säule-3a-Lösungen bringen Ihnen einen Steuerabzug, den kein Broker bieten kann. Und wenn Sie sehen möchten, wie ein monatlicher Sparplan über 20 Jahre wächst, rechnet unser ETF-Rechner das für Sie aus.

Schweizer oder ausländischer Broker: was ist besser?

Ein Schweizer Broker kostet mehr, erledigt dafür aber den Schweizer Papierkram. Ein ausländischer Broker ist günstiger, überlässt den Papierkram aber Ihnen. Hier die ehrliche Abwägung:

Schweizer Broker (Saxo, Swissquote, PostFinance, Cornèrtrader, neon, Yuh, UBS)Ausländischer Broker (IBKR, DEGIRO, Trading 212)
Schweizer StempelsteuerJa, 0.075% oder 0.15% pro TradeNein
Schutz des Bargeldsesisuisse, bis CHF 100'000Ausländisches System (zum Beispiel EUR 20'000 Anlegerentschädigung)
Schweizer E-SteuerauszugJa, gratis oder gegen GebührNein
AufsichtFINMABritische, irische, deutsche oder zypriotische Aufsicht
Kosten im Profil ETF-AnlegerCHF 46 bis 399 pro JahrCHF 20 bis 30 pro Jahr

Wenn Ihnen Ruhe wichtig ist und Sie einen Steuerauszug mit einem Klick importieren möchten, ist ein Schweizer Broker wie Saxo die zusätzlichen CHF 26 pro Jahr wert. Wenn Sie Ihre Positionen ohne Weiteres selbst deklarieren und US-Aktien handeln, spart Ihnen IBKR echtes Geld.

Viele Schweizer Anleger fahren zweigleisig: ein ausländischer Broker für die Käufe, ein Schweizer für das Unkomplizierte. Das ist kein Widerspruch, sondern oft die vernünftigste Antwort auf die Frage nach dem besten Online Broker. Entscheidend ist, dass Sie die Jahreskosten Ihres Profils kennen und nicht nur die Courtage.

Wie sicher ist mein Depot?

Ihre Wertschriften sind der sicherste Teil. In der Schweiz gehören Aktien und ETFs im Depot Ihnen, nicht der Bank. Geht eine Schweizer Bank in Konkurs, werden sie von der Konkursmasse getrennt und an Sie herausgegeben. Dasselbe Prinzip gilt bei regulierten ausländischen Brokern.

Bei Ihrem Bargeld sieht es anders aus. Bei einer Schweizer Bank schützt die Einlagensicherung esisuisse Ihr Guthaben bis CHF 100'000 pro Kunde und Bank. Bei einem ausländischen Broker gilt stattdessen das lokale System, in der EU oft EUR 20'000 Anlegerentschädigung. Die Bewilligung jedes Schweizer Anbieters können Sie in der Liste der bewilligten Institute der FINMA prüfen.

Steuern: was der Broker für Sie erledigt

In der Schweiz sind Kapitalgewinne auf privatem Vermögen steuerfrei, Dividenden werden jedoch als Einkommen besteuert, und Ihr Depot zählt zum steuerbaren Vermögen. Handeln Sie sehr häufig, setzen Sie Hebel ein oder finanzieren Sie Käufe mit Fremdkapital, kann die Steuerverwaltung Sie als gewerbsmässigen Wertschriftenhändler einstufen. Dann werden Ihre Gewinne steuerbar.

Ein Schweizer Broker stellt Ihnen einen E-Steuerauszug aus, den Sie in Ihre Steuersoftware importieren. Er listet jede Position, ihren Steuerwert und die Quellensteuern, die Sie zurückfordern können. Saxo und neon bieten ihn kostenlos an, Cornèrtrader für CHF 20, Yuh für CHF 25 und Swissquote für CHF 85. Ausländische Broker liefern keinen, also suchen Sie jede Position selbst in der Kursliste ICTax des Bundes. Für Konten bei Interactive Brokers erstellen inzwischen Drittanbieter wie datalevel einen E-Steuerauszug für rund CHF 50.

Auf US-Dividenden werden 15% an der Quelle abgezogen, sofern Sie das Formular W-8BEN unterschrieben haben. Diese 15% können Sie mit dem Formular DA-1 in Ihrer Schweizer Steuererklärung anrechnen lassen. Eine weitere Falle: ETFs mit US-Domizil können Ihren Nachlass der US-Erbschaftssteuer aussetzen. ETFs mit irischem Domizil umgehen dieses Problem. Wie viel Vermögenssteuer Ihr Depot in Ihrer Gemeinde auslöst, zeigt Ihnen unsere Steuerkarte der Schweiz.

Depot wechseln: so geht's und so viel kostet es

Ein Depotübertrag läuft in der Regel Titel für Titel ab, und der bisherige Broker verrechnet pro Position. Gemäss unseren Daten kostet der Übertrag CHF 50 pro Position bei Saxo und Swissquote, CHF 65 bei Cornèrtrader, CHF 100 bei neon und CHF 108.10 bei PostFinance. Bei Yuh lassen sich Wertschriften gar nicht übertragen.

Zuerst das neue Konto eröffnen

Eröffnen und verifizieren Sie Ihr Konto beim neuen Broker, bevor Sie beim alten etwas anrühren. Jeder Broker in der Tabelle ermöglicht das online.

Beim neuen Broker ein Übertragsformular verlangen

Darin listen Sie die Positionen auf, die Sie übertragen möchten. Einige Broker, etwa PostFinance, erstatten die Kosten für den Depotübertrag bis zu einer Obergrenze.

Übertragsgebühr mit einem Verkauf vergleichen

Bei kleinen Positionen kann Verkaufen und neu Kaufen günstiger sein, als CHF 50 oder mehr pro Position zu zahlen. Prüfen Sie, ob ein Verkauf erneut Stempelsteuer und Courtage auslöst.

Das alte Konto schliessen, sobald es leer ist

Bewahren Sie den letzten Steuerauszug des alten Brokers auf. Sie brauchen ihn für die Steuererklärung des Wechseljahres.

So bewerten wir

Unsere Rangliste ist kostengetrieben und datenbasiert. Die Kosten zählen 45 Punkte, berechnet für drei Profile mit der Gewichtung 30% (Einsteiger), 50% (ETF-Anleger) und 20% (Aktiv). Die Sicherheit zählt 20 Punkte: Eine FINMA-Bank mit esisuisse erhält 20, ein grosser in der EU oder in Grossbritannien regulierter Broker 14, eine kleinere ausländische Gesellschaft 10.

Der Schweizer Komfort zählt 15 Punkte (E-Steuerauszug, CHF-IBAN, Aktienregister, übertragbare Positionen), das Angebot 10 und die Funktionen 10. Damit belohnen wir nicht nur den Preis, sondern auch, wie viel Aufwand Ihnen ein Broker in der Schweiz abnimmt.

Die Kosten umfassen Depotgebühren inklusive MWST, Courtagen inklusive Zuschlägen, die Schweizer Stempelsteuer und den Devisenwechsel, gerechnet mit USD/CHF 0.80 und EUR/CHF 0.94. Fehlende Daten erhalten die halbe Punktzahl, nie die volle. Wir rechnen die Rangliste jeden Monat neu, und die Profilauswahl in der Tabelle verwendet genau dieselben Profile.

Wir decken noch nicht jeden Broker ab. Charles Schwab, das VZ, TradeDirect und die Kantonalbanken folgen in den kommenden Monaten.

Meine Einschätzung als Anleger

Würde ich heute mit CHF 50'000 und einem monatlichen Sparplan starten, hätte ich die Wahl zwischen zwei Optionen. Wer die günstigste Lösung will und seine Wertschriftenliste selbst erstellt, nimmt Interactive Brokers, ohne Diskussion. Wer eine Schweizer Bank, esisuisse und einen kostenlosen E-Steuerauszug will, nimmt Saxo, für rund CHF 46 pro Jahr. Beide schlagen Swissquote und die Grossbanken bei den Kosten deutlich. Und ganz ehrlich: Wenn Sie noch bei einer Grossbank 0.35% Depotgebühr zahlen, ist der Wechsel die einfachsten CHF 300 pro Jahr, die Sie je sparen werden.

Adrien Missioux
Adrien MissiouxGründer, GetRates

Häufige Fehler bei der Broker-Wahl

Nur die Courtage vergleichen

Die Courtage ist oft der kleinste Teil der Rechnung. Ein Trade für CHF 9 mit einer Depotgebühr von CHF 86 kostet mehr als ein Trade für CHF 4 ohne Depotgebühr. Vergleichen Sie immer das Jahrestotal für Ihr Profil.

Die Devisengebühr ignorieren

Eine Devisengebühr von 0.95% auf US-Aktien kostet mehr als die meisten Courtagen. Wenn Sie US-Aktien oder ETFs in USD kaufen, entscheidet der Wechselkurs über den Sieger.

In der App bleiben, obwohl das Depot wächst

0.5% pro Trade sind bei CHF 500 im Monat in Ordnung. Bei einem Depot von CHF 50'000 mit Käufen à CHF 5'000 sind es CHF 25 pro Trade. Ab CHF 20'000 bis 30'000 lohnt sich ein neuer Vergleich.

Einen Broker wählen, den Sie nicht verlassen können

Bei Yuh lassen sich Wertschriften nicht übertragen. Wenn Sie je wechseln wollen, müssen Sie verkaufen, und das kann Gebühren beim Ausstieg und beim Wiedereinstieg auslösen.

Häufige Fragen

Welcher Broker ist der beste in der Schweiz?

Für ETF-Anleger ist Interactive Brokers 2026 am günstigsten, mit rund CHF 20 pro Jahr bei einem Depot von CHF 50'000. Die beste Schweizer Bank beim Preis ist Saxo Bank mit rund CHF 46 pro Jahr, mit FINMA-Bewilligung, esisuisse-Einlagensicherung und kostenlosem E-Steuerauszug.

Welcher ist der günstigste Broker in der Schweiz?

Das hängt von Ihrem Profil ab. Für das Profil ETF-Anleger (CHF 50'000, vier Käufe pro Jahr) ist Interactive Brokers mit rund CHF 20 am günstigsten, gefolgt von DEGIRO mit CHF 26 und Trading 212 mit CHF 30. Unter den Schweizer Banken ist Saxo mit CHF 46 der günstigste Broker.

Welche Trading-Plattform ist die sicherste?

Am sichersten sind Schweizer Banken mit FINMA-Bewilligung: Saxo, Swissquote, PostFinance, Cornèrtrader und UBS, dazu die Apps Yuh und neon, die über Schweizer Banken laufen. Ihre Wertschriften werden getrennt verwahrt, und Bargeld ist durch esisuisse bis CHF 100'000 geschützt.

Saxo oder Swissquote?

Beim Preis gewinnt Saxo klar: rund CHF 46 statt CHF 156 pro Jahr im Profil ETF-Anleger und CHF 1'013 statt CHF 2'227 im Profil Aktiv, dazu ein kostenloser E-Steuerauszug. Swissquote punktet mit dem breitesten Angebot, inklusive Optionen, Krypto und Eintrag ins Aktienregister. Beide sind Schweizer Banken mit esisuisse bis CHF 100'000.

Saxo oder Yuh?

Für kleine Beträge ist Yuh einfacher und kostet etwa gleich viel (CHF 39 gegenüber CHF 45 pro Jahr im Profil Einsteiger). Ab rund CHF 20'000 ist Saxo klar günstiger: CHF 46 statt CHF 130 pro Jahr im Profil ETF-Anleger, und Ihre Wertschriften bleiben übertragbar.

Was ist besser als Yuh?

Ab etwa CHF 20'000 bis 30'000 im Depot sind Saxo und Interactive Brokers günstiger, weil die 0.5% Handelsgebühr von Yuh dann ins Gewicht fällt. Für kleine Beträge kostet neon invest gleich viel wie Yuh (CHF 39 im Profil Einsteiger), liefert den E-Steuerauszug aber kostenlos statt für CHF 25.

Wie viel Gebühren zahlt man bei Swissquote, und ist das Konto gratis?

Gratis ist ein Swissquote-Konto nicht. Die Depotgebühr beträgt CHF 86 bis 216 pro Jahr, ein ETF-Kauf aus dem Angebot «ETF Leaders» ab CHF 1'000 kostet pauschal CHF 9 plus CHF 0.85 Echtzeit-Zuschlag, Devisen kosten 0.95% und der Steuerauszug CHF 85. Im Profil ETF-Anleger ergibt das rund CHF 156 pro Jahr.

Welche Bank steckt hinter Yuh?

Yuh ist die App von Swissquote und PostFinance, Ihr Konto liegt bei der Swissquote Bank. Diese hat eine FINMA-Bewilligung, Ihr Guthaben ist also durch esisuisse bis CHF 100'000 geschützt. Achtung: Guthaben bei Yuh und direkt bei Swissquote zählen für diese Grenze zusammen.

Muss ich Gewinne aus dem Trading versteuern?

Kapitalgewinne auf privatem Vermögen sind in der Schweiz steuerfrei. Dividenden werden als Einkommen besteuert, und Ihr Depot zählt zum steuerbaren Vermögen. Stuft die Steuerverwaltung Sie als gewerbsmässigen Wertschriftenhändler ein, werden Ihre Gewinne steuerbar.

Was ist die Stempelsteuer auf Wertschriften?

Die Stempelsteuer (eidgenössische Umsatzabgabe) ist eine Bundessteuer, die Schweizer Broker auf jedem Trade erheben: 0.075% auf Schweizer und 0.15% auf ausländische Wertschriften, etwa die meisten ETFs. Ausländische Broker wie Interactive Brokers und DEGIRO verlangen sie nicht. Die ESTV erklärt sie im Detail.

Über den Autor

Adrien Missioux

Adrien Missioux

Gründer & Hauptautor

Unternehmer, der ein SaaS von Grund auf zu mehreren Millionen Umsatz aufgebaut hat. Entwickelt GetRates.ch, um Transparenz in die Schweizer Finanzwelt zu bringen.

Über die Prüferin

Jordana da Mata

Jordana da Mata

Finanzprüferin & Faktenprüferin

Arbeitet im Schweizer Bankwesen, mit Erfahrung in AML-Ermittlungen und grenzüberschreitenden Zahlungen. Prüft GetRates.ch-Inhalte vor der Veröffentlichung auf Genauigkeit und versteckte Bedingungen.

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